Informationen für Ärztinnen und Ärzte

Die Klinik Via Mentis ist ein Akutkrankenhaus unter ärztlicher Leitung in privater Trägerschaft (Privatklinik). Für Patienten hat das den Vorteil des besonders intensiven Kontakts zu Ärzten und Therapeuten.

Aufgenommen werden können Patienten nach ärztlicher Einweisung mit ärztlichem Attest. Vorteilhaft ist die vorherige Kostenklärung bei der Privaten Versicherung und /oder der Beihilfe. Die Notwendigkeit einer stationären Krankenhausbehandlung muss vorhanden sein und gegenüber dem Kostenträger begründet werden.

Eine Akutaufnahme kann in der Via Mentis jederzeit auch ohne vorherige Kostenübernahme bei einer entsprechend begründeten aktuellen ärztlichen Einweisung erfolgen. Die notwendigen Antragsformalitäten mit den Versicherungen und der Beihilfe für eine Kostenübernahme werden dann vom Team der Via Menits übernommen.

Liegt keine Kostenübernahme vor oder wird der Aufenthalt aus eigenen Mitteln finanziert, so ist eine Vorauszahlung für 10 Tage erforderlich.

Rehabilitations- und/oder Sanatoriumsbehandlungen werden in der Via Mentis nicht durchgeführt.

Diese Informationen wünschen die Kostenträger

Die Patienten benötigen eine Krankenhauseinweisung mit Diagnose.

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns gleichzeitig einen kurzen ärztlichen Befundbericht und, wenn vorhanden, Untersuchungsergebnisse der vorbehandelnden Ärzte zukommen lassen. In dem Bericht des einweisenden Arztes muss die Notwendigkeit für eine stationäre Behandlung begründet werden. (Wenn Sie den Patienten ambulant bei uns vorstellen, übernehmen wir gerne die Erstellung einer Notwendigkeitsbescheinigung zur Kostenklärung.)

Der Patient benötigt dies oftmals auch zur Erlangung der Kostenübernahmeerklärung seiner Krankenversicherung.

Ärztliches Attest

1. Woran leidet der Patient akut?

Beschwerden? / Verschlechterung? / Dekompensation? / Akute Krise? / Chronifizierungsgefahr? / …

2. Diagnose?

Depression / Schmerzstörung / Angststörung / … (Hauptdiagnose und Nebendiagnosen / Schweregrad / Vorbehandlungen)

3. Befunde und Beschwerden?

Probleme bei der Bewältigung alltäglichen Aufgaben im beruflichen und privaten Umfeld / Schlafstörungen / Versagensängste / Schwitzen / Appetitlosigkeit / Schmerzen / innere Unruhe / …

4. Ambulante Maßnahmen?

  • Seit wann in Behandlung?
  • Reichen die ambulanten Maßnahmen nicht mehr aus?
  • Ist die Dichte und sind die multimethodalen Möglichkeiten des stationären Settings im Krankenhaus nötig?
  • Ist der Patient bei progredienter Verschlechterung ambulant nicht mehr zu führen?

(Begründung, warum andere Maßnahmen (ambulant, Kur- und Sanatoriumsbehandlung) nicht ausreichen. Dies kann begründet sein durch den Schweregrad, die Komorbidität, aber auch durch die psychische und soziale Beeinträchtigung am Wohnort, die eine Herausnahme aus dem sozialen Umfeld nötig machen, d. h. dass ambulante Behandlungen im Konfliktfeld prognostisch ungünstig sind.)

5. Ziel: Soll der Patient stationär so weit stabilisiert werden, dass man ihn wieder ambulant betreuen kann?

6. Ist die Behandlung dringend?

Die Behandlung soll möglichst schnell beginnen und dem Antrag auf Kostenzusage stattgegeben werden, um zu verhindern, dass sich die soziale Krise des Patienten weiter zuspitzt, was suizidale Tendenzen / Handlungen befürchten ließe.

(Beschreibung der aktuell stattfindenden medizinischen, diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, ggf. Hinweis auf weitere nötige Diagnostik bzw. Verlaufsdiagnostik im Rahmen einer stationären Krankenhausbehandlung.)

7. Etwaige Fremdbefunde hinzufügen!

Der Kostenträger und umso mehr der Patient werden es Ihnen danken, wenn Sie etwa in dieser Form helfen, „das Formale” zu bewältigen.

Bei Fragen stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung.
Auch ambulante Erstgespräche zur Indikationsklärung führen wir gerne durch.

Ihre
Via Mentis –  Klinik für Psychosomatische Medizin

40629 Düsseldorf, Rennbahnstraße 2

Tel.: +49 (0)211 542559-0

Mail: info@via-mentis.de
Home: www.via-mentis.de